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Wie funktionieren E-Zigaretten? 2017-06-07T14:31:57+00:00

Wie funktionieren E-Zigaretten?

So funktionieren E-Zigaretten

 

E-Zigaretten sind in aller Munde, sollen sie doch viel gesünder sein, als ihre qualmenden Verwandten. Doch wie funktioniert eine E-Zigarette eigentlich genau und worauf sollte man bei der Verwendung achten?

Was ist eine E-Zigarette?

Die E-Zigarette erfreut sich derzeit großer Beliebtheit und verdankt ihren Namen der speziellen, eingebauten Elektronik. Die elektrische Variante macht, im Gegensatz zur traditionellen Zigarette, zwar auch Dampf, brennt dabei jedoch nicht und verbreitet somit auch keinen unangenehmen, stinkenden Zigarettenrauch. Der beim Rauchen entstehende Nebel wird vom Konsument jedoch ebenfalls inhaliert. Menschen, die zur beliebte E-Zigarette greifen, bleiben somit vom schädlichen Kohlenmonoxid, Teer und über 60 anderen Zusatzstoffen, die als krebserregend eingestuft werden verschont.

Zuerst belächelt – jetzt werden elektronische Zigaretten immer beliebter

Was anfangs oft belächelt wurde, wird heute immer beliebter. Viele Menschen entscheiden sich für die elektrische Variante zu Rauchen, weil sie ihre Gesundheit nicht gefährden oder weniger Geld für Zigaretten ausgeben wollen. Auch für alle, die langsam mit dem Rauchen aufhören wollen, kann die E-Zigarette eventuell ein guter Übergang sein!

 

Wie funktioniert die E-Zigarette nun und was sind Liquids?

Die elektrische Variante der Zigarette verbrennt keinen Tabak, sondern verdampft lediglich Aroma-Flüssigkeiten, die sogenannten „Liquids“. Diese können mit oder ohne Nikotin sein und sogar selbst hergestellt werden.

Die Zigarette setzt sich aus dem Batterieteil mit der entsprechenden Elektronik, einem Luftsensor, dem Tank und einer sogenannten Verdampfer-Kammer zusammen. Die Aroma-Flüssigkeit, die man auch Liquid nennt, wird im Verdampfer erhitzt und bei einer Temperatur von rund 65 bis 120 Grad verdampft. Aktiviert wird dieser Vorgang durch einen Tastendruck bzw. ganz automatisch durch den Zug.

Man sagt, dass die E-Zigarette weniger schädlich ist, als die herkömmliche Variante, denn der Dampf erhält deutlich weniger Schadstoffe, als es beim gewöhnlichen Zigarettenrauch der Fall ist. Der Teer fällt bei der E-Zigarette beispielsweise weg, denn im Gegensatz zur bekannten Tabakzigarette gibt es bei der elektrischen Methode keine Glut. Dies ist ein wesentlicher Vorteil. Auch für Passivraucher ist die E-Zigarette nicht nur angenehmer, sondern logischerweise ebenfalls weniger schädlich.

Zuerst wird die E-Zigarette einmal geladen. Der sogenannte „Atomizer“ wird danach mit dem Akku verschraubt und danach wird das Flüssigkeitsdepot, das gerne auch Aroma-Filter genannt wird, auf den Atomizer einfach aufgesteckt. Nun kann, wie bei einer gewöhnlichen Zigarette auch, ganz normal an der E-Zigarette gezogen werden. Selbstverständlich ist ein Aschenbecher überflüssig, denn die elektrische Variante verursacht logischerweise keinerlei Asche.

Ist das Bedürfnis zu Rauchen gestillt, wird die Zigarette einfach weggelegt. Das Depot sollte wieder aufgefüllt bzw. ausgewechselt werden, wenn der Geschmack nachlässt oder der Dampf deutlich reduziert wird. Meist macht sich dies bei den Modellen durch ein spezielles LED-Licht bemerkbar. Geht der Akku einmal dem Ende zu, wird dies angezeigt. Die Depots können mit einem neuen Liquid wieder aufgefüllt werden oder es können andere bereits befüllte Depots verwendet werden. Die Sache ist also kinderleicht und kann mit wenigen Handgriffen erledigt werden!

Raucher, die zu einer E-Zigarette greifen, rauchen also nicht mehr, sondern „dampfen“ nun vor sich hin. Wer an der Zigarette zieht, erhitzt den Verdampfer und zerstäubt die Flüssigkeit. Inhalieren können Sie die Liquids nun nach Lust und Laune. Der Dampf verbreitet sich bei dieser Methode ebenso im Mund oder der Lunge und somit mit dem gewöhnlichen Rauchen vergleichbar, wenn auch etwas anders.

 

Was ist eigentlich in den Liquids enthalten?

Die elektrische Variante der Zigarette verbrennt keinen Tabak, sondern verdampft Aroma-Flüssigkeiten, die sogenannten

Liquids gibt es in vielen verschiedenen Geschmackssorten und mit unterschiedlichem Nikotingehalt.

Die Trägersubstanz aller E-Zigaretten, die es auf dem deutschen Markt zu finden gibt ist das sogenannte „Propylenglykol“. Der Dampf entsteht dabei aus genau dieser Flüssigkeit und oftmals auch aus Glycerin, das sich ebenfalls in vielen Liquids befindet.

Natürlich befinden sich zudem spezielle Aromen wie beispielsweise Vanille, Mandel oder Menthol in den Liquids. In manchen Varianten wird auch Nikotin hinzugefügt. Was sich genau in einem Liquid befindet, kommt stets auf die Mischung an. Liquids, die einen hohen Nikotingehalt aufweisen, entsprechen übrigens der Stärke der gewöhnlichen Tabakzigarette.

Es gibt zwar noch keine Langzeitstudien zum Thema E-Zigaretten, dennoch zählt vor allem das Nikotin zu den gefährlichen Komponenten, wenn es um das Rauchen geht. Wer also ein Liquid mit Nikotin raucht, kann auch hier von einem gesundheitsschädlichen Risiko ausgehen. Da dies bei einer E-Zigarette jedoch wegfallen kann, kann die Variante mit ihren Liquids als wesentlich gesünder eingestuft werden.

 

Worin liegen die Vorteile bei einer E-Zigarette?

Die Vorteile liegen bei einer E-Zigarette wohl klar auf der Hand. Zum einen ist die Methode zu Rauchen wesentlich gesünder, als die gewöhnliche Tabakzigarette. Menschen, denen ihre Gesundheit am Herzen liegt und dennoch nicht mit dem Rauchen aufhören können (wollen) entscheiden sich immer häufiger für die Tabaklose Variante.

Zum anderen muss auch gesagt werden, dass die E-Zigarette wesentlich günstiger ist, denn mit den Liquids kommt man wesentlich länger aus und in ihrer Anschaffung sind sie im Vergleich ebenfalls wesentlich billiger.

Wer ganz auf die elektrische Zigarette umsteigt, spart also zudem Geld!

Nichtraucher schätzen den Geruch der E-Zigarette außerdem mehr. Für sie ist es oft deutlich angenehmer neben jemanden zu sitzen, der eine E-Zigarette raucht, als neben einer Person, die gerade zu einer herkömmlichen Zigarette greift.

Natürlich kommt es auch bei der E-Zigarette stets darauf an, was genau und wie viel Sie davon rauchen. Wer seiner Gesundheit nicht schaden will, sollte ein gesundes Mittelmaß finden, mit dem der Körper auch auf lange Sicht zurecht kommt. Menschen, die eigentlich mit dem Rauchen aufhören wollen, finden in der elektronischen Variante oft die perfekte Übergangslösung, um sich langsam vom Rauchen zu befreien. Es ist für viele Menschen vor allem die „Handbewegung“, die ihnen zu Beginn abgeht. Mit der E-Zigarette können Sie dem entgegenwirken und beginnen dennoch langsam vom Nikotin wegzukommen.

Ein wesentlicher Punkt ist auch, dass die E-Zigarette nicht stinkt und man diese somit auch im Zimmer rauchen kann. Vor allem im Winter bei großer Kälte kann dies ein großer Vorteil sein.

Ganz egal aus welchem Grund man sich für die E-Zigarette entscheiden mag: sie ist nicht nur günstiger, sondern auf längere Sicht gesehen auch wesentlich gesünder, als die herkömmliche Variante, die schnell in die Abhängigkeit führen kann. Für alle, die langsam vom Rauchen loskommen oder die einfach ein klein wenig gesünder leben und dennoch nicht ganz auf das Rauchen verzichten wollen, könnte die elektrische Variante die ideale Lösung sein. Tun Sie sich und Ihren Mitmenschen etwas Gutes und sehen Sie sich die E-Zigarette selbst etwas näher an!